Über

Das Festival politischer Film startet in seiner ersten Ausgabe mit Gegenwartsfilmen­ zum ­Erbe ­des­ Holocaust.­ Es ­findet ­vom ­23. ­bis ­26. ­Januar 2020 im „Kino in der Königstadt“ in der Straßburger Straße im Prenzlauer Berg in Berlin statt.

Schirmherrin

Schirmherrin des Festivals ist Muhterem Aras MdL, Präsidentin des Land- tags von Baden-Württemberg.

„Das Gedenken an die NS-Verbrechen, an die tödliche Gefahr rechtsextremer, völkischer Ideologien ist hochaktuell. Es ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie. Die Filme des Festivals zeigen, wie der Holocaust das Leben nachfolgender Generationen prägt. Die Filme und das Begleitprogramm holen Gedenken ins Hier und Jetzt. Sie zeigen dessen Relevanz für uns alle – unabhängig von Geburtsjahr oder -Ort.“

Inhaltliche Ausrichtung

Es werden Filme gezeigt, die den Holocaust und seine Auswirkungen thematisieren. Durch den Fokus auf Gegenwartsfilme, d.h. auf nichthistorische Bilder, wollen wir die Bedeutung des Holocaust für die Gegenwart neu ausloten.
Die ausgewählten Filme zeigen die Perspektiven zeitgenössischer Filmemacher aus der zweiten, dritten und vierten Generation. Sie nehmen die durch den Holocaust ausgelösten individuellen und kollektiven Traumata in den Blick. Zugleich erforschen sie die psychologische Ebene individuellen und kollektiven moralischen Versagens.

Programm

Neben dem Filmprogramm bieten wir Podiumsgespräche im Anschluss
an die Filmvorführungen sowie Veranstaltungen im Rahmenprogramm des Festivals an.
Zu den Workshops, Lesungen und Panels laden wir Filmemacher*innen, Politiker*innen, Psychotherapeut*innen, Forscher*innen, Autor*innen, Künstler*innen sowie Angehörige verschiedener Glaubensrichtungen ein.
Einen Schwerpunkt legen wir auf den interkulturellen und generationenübergreifenden Austausch, sowohl auf dem Podium als auch im Publikum.

Ziele und Fragen

Angesichts der Zunahme rassistischer, antisemitischer und völkischer Ideen, wollen wir Gedanken, Argumente und Meinungen erarbeiten, die eine starke Position in der Auseinandersetzung mit den Urhebern dieser Tendenzen ermöglicht. Wir wollen eine Kultur des Diskurses jenseits von Empörung und Ausgrenzung inspirieren. Um das zu erreichen, gilt es aus unserer Sicht, vermeintlich selbstverständliche Haltungen neu zu erarbeiten.